Genauigkeitsklassen bei SINO Glasmaßstäben und digitalen Positionsanzeigen
Warum sind Genauigkeitsklassen bei Glasmaßstäben so wichtig?
Die Genauigkeit ist das zentrale Qualitätsmerkmal eines Glasmaßstabes. Sie bestimmt, wie präzise die tatsächliche Position einer Achse erfasst und an die digitale Positionsanzeige übertragen wird.
Entscheidend ist dabei nicht die Auflösung (z. B. 1 µm oder 0,5 µm), sondern die tatsächliche Fehlertoleranz über die gesamte Messlänge.
Ein hochwertiger Glasmaßstab zeichnet sich durch:
- klar definierte Genauigkeitsklasse
- nachvollziehbare Toleranzangaben
- transparente Prüfverfahren
- dokumentierte Messergebnisse
aus.
Wer definiert die Genauigkeitsklassen?
Für digitale Messsysteme existieren normierte Klassifizierungen. In China wird die Einstufung durch die „Digital Readout Unit Makers Sub-Association“ geregelt.
Es sind fünf Genauigkeitsgrade definiert: Grade 1 bis Grade 5.
Der Fehler wird folgendermaßen berechnet:
(maximaler Plusfehler + maximaler Minusfehler) ÷ 2
bezogen auf die gesamte Messlänge
Wichtig: Maßgeblich ist immer die Gesamtlänge – nicht ein Teilabschnitt.
Welche Genauigkeitsklassen sind bei Glasmaßstäben üblich?
Im Markt ist bei vielen Anbietern Grade 5 als Standard verbreitet.
SINO Glasmaßstäbe befinden sich mindestens eine Klasse darüber, also mindestens in Grade 4, häufig sogar besser.
Mit zunehmender Messlänge steigen die zulässigen Toleranzen entsprechend an.
Warum geben manche Anbieter die Genauigkeit „pro 1000 mm“ an?
Hier liegt eine typische Fehlerquelle.
Einige Hersteller geben bei Maßstäben über 1000 mm den Fehler pro 1000 mm an.
Dadurch erscheint die Genauigkeit rechnerisch besser, als sie tatsächlich über die gesamte Länge ist.
Für eine seriöse Bewertung muss die Fehlertoleranz immer auf die Gesamtlänge des Maßstabes bezogen sein.
Reicht eine Angabe wie „±10 µm Genauigkeit“ aus?
Nein.
Eine pauschale Angabe ohne Bezug auf:
- Messlänge
- Genauigkeitsklasse
- Prüfverfahren
ist technisch nicht aussagekräftig.
Eine seriöse Spezifikation muss immer die Toleranz in Abhängigkeit von der Messlänge nennen.
Werden ORIGINAL SINO Glasmaßstäbe geprüft?
Ja.
SINO Glasmaßstäbe werden laser-vermessen und jeder einzelne Maßstab erhält somit ein korrektes Meßprotokoll. Maßstäbe außerhalb der definierten Toleranz werden konsequent aussortiert.
Damit wird sichergestellt, dass nur geprüfte Ware mit definierter Genauigkeit in den Verkauf gelangt.
Das unterscheidet hochwertige Messsysteme von reinen Preisprodukten.
Warum beeinflusst die Genauigkeit die Qualität von Maschinen?
Messinstrumente bilden die Grundlage jeder Fertigung.
Wenn das Messsystem bereits außerhalb der Norm arbeitet, können auch präzise Maschinen keine reproduzierbaren Ergebnisse liefern.
Hochwertige digitale Positionsanzeigen und präzise Glasmaßstäbe sind daher eine Grundvoraussetzung für:
- exakte Passungen
- Wiederholgenauigkeit
- sichere Serienfertigung
- reproduzierbare CNC-Vorarbeit
- professionelle Werkstattstandards
Woran erkenne ich einen hochwertigen ORIGINAL SINO Glasmaßstab?
Achten Sie auf:
- klare Angabe der Genauigkeitsklasse
- definierte Toleranzen pro Messlänge
- transparente Prüfverfahren
- nachvollziehbare Dokumentation
- Meßprotokoll mit Unterschrift
- technische Beratung vor dem Kauf
Fehlende oder unklare Angaben zur Genauigkeit sind ein Warnsignal.
Fazit
Die Genauigkeitsklasse ist das entscheidende Qualitätskriterium bei Glasmaßstäben.
Während viele Anbieter lediglich Maßstäbe ohne Prüfprotokoll liefern mit minderwertigerer Qualität , übererfüllen SINO Glasmaßstäbe doe Vorgaben und werden konsequent geprüft.
Wer langfristig präzise, reproduzierbare Ergebnisse erzielen möchte, sollte die Genauigkeit nicht dem Zufall überlassen.
Für www.sino-digitalanzeigen.de angebotene SINO Glasmaßstäbe werden speziell selektiert und mindestens eine Klasse besser als der marktübliche Standard bereitgestellt.
Damit erhalten Anwender in Deutschland ein Messsystem, das den hohen Anforderungen der hiesigen Fertigungsqualität dauerhaft gerecht wird.