1. Verfahrweg
Der tatsächliche Weg des Schlittens zwischen den beiden zulässigen Endlagen. Diesen Weg messen Sie an der Maschine.
Wählen Sie Ihren Glasmaßstab nach Messlänge und Einbauraum: KA200, KA300, KA500 oder KA600 – für die Nachrüstung Ihrer Werkzeugmaschine oder als technisch passender Ersatz.
Jeder Original SINO Glasmaßstab wird mit seinem individuellen Messprotokoll geliefert. Service und Ersatzteilversorgung in Deutschland.
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
| Serie | Baugröße | Messbereich | Typischer Einsatz | Produkt |
|---|---|---|---|---|
| KA200 | 16 × 16 mm | 30–360 mm | Sehr enge Einbauverhältnisse | Ansehen → |
| KA300 | 25 × 34,5 mm | 120–1.020 mm | Universelle Standardbaugröße | Ansehen → |
| KA500 | 18 × 20 mm | 70–570 mm | Kompakte Maschinen | Ansehen → |
| KA600 | 30 × 43 mm | 1.100–3.000 mm | Große Maschinen & lange Verfahrwege | Ansehen → |
Wählen Sie Ihre Maschine und messen Sie den tatsächlichen Verfahrweg. Anschließend vergleichen Sie Messlänge und Einbaumaße mit der gewählten SINO Ausführung.
Der tatsächliche Weg des Schlittens zwischen den beiden zulässigen Endlagen. Diesen Weg messen Sie an der Maschine.
Der nutzbare Messbereich des Glasmaßstabs. Er muss den gesamten Verfahrweg abdecken; die in der Maßzeichnung geforderten Endabstände sind zusätzlich einzuhalten.
Die äußere Baulänge einschließlich Endstücken. Sie ist nicht mit der Messlänge gleichzusetzen. Gesamtlänge, Befestigung und Lesekopf prüfen Sie anhand der Zeichnung der gewählten Ausführung.
Tisch links/rechts bewegen. Markierungen am Tisch und am darunterliegenden Querschlitten anbringen. Zusätzlich nutzbare Montagefläche, Tischabläufe und Befestigungspunkte prüfen.
Querschlitten vor/zurück bewegen. Markierungen am Querschlitten und seinem feststehenden Gegenstück anbringen. Den kleinsten Abstand zwischen Tischrückseite und Säule über den gesamten Weg prüfen – einschließlich Maßstab, Lesekopf und Abdeckung.
Je nach Maschine bewegen sich Konsole, Tisch oder Fräskopf. Zwischen diesem Teil und dem zugehörigen festen Gegenstück messen. Eine separat erfasste Pinole benötigt eine eigene Messung ihres Hubs.
Prüfen Sie auch die verfügbare Montagehöhe, Tischabläufe und Schmierstellen. Bei geringem Abstand zur Säule kommen je nach Einbausituation kompakte Baureihen oder eine passende Montage an der Tischvorderseite infrage. Alle Teile müssen über den gesamten Weg kollisionsfrei bleiben.
Spindel und automatischen Vorschub ausschalten. Schlitten kontrolliert von Hand gemäß Maschinenanleitung bewegen. Den Reitstock und verstellbare Arbeitsanschläge nur soweit versetzen, wie es die Maschinenanleitung erlaubt, und anschließend sichern. Sicherheitsanschläge und Endschalter bleiben wirksam. Der gesamte zulässige Verfahrweg soll messbar sein; Kollisionen mit Futter, Werkzeugen und Anbauteilen vermeiden.
Wenn der Oberschlitten separat angezeigt werden soll, dessen eigenen Weg entlang seiner Führung bestimmen: Endlage markieren, zur gegenüberliegenden zulässigen Endlage fahren und die Verschiebung zum feststehenden Gegenstück messen. Bei einer klassischen Drehmaschine ist dies eine Zusatzachse, nicht pauschal die Y-Achse.
Die Spitzenweite ersetzt die Messung des Z-Verfahrwegs nicht. Bei X zählt der reale Schlittenweg: Eine aktivierte Durchmesseranzeige verdoppelt den Anzeigewert, aber nicht die benötigte mechanische Messlänge. Ein pauschaler Längenzuschlag gilt nicht für alle Baureihen; maßgeblich ist die jeweilige Maßzeichnung.
Sie messen 485 mm Verfahrweg. Eine Messlänge von 470 mm ist zu kurz. Bei einer angebotenen Messlänge von 520 mm prüfen Sie anschließend die erforderlichen Endabstände und die tatsächliche Gesamtlänge in der Maßzeichnung. Erst wenn auch der Einbauraum passt, ist diese Ausführung geeignet. Das Beispiel ist keine pauschale Längenempfehlung für jede Baureihe.
Nein. Die Tischlänge beschreibt die Größe des Tisches, der Verfahrweg seine tatsächliche Bewegung. Messen Sie die Verschiebung zwischen zwei zulässigen Endlagen. Die Tischlänge ist zusätzlich für die verfügbare Montagefläche wichtig.
Bringen Sie in einer Endlage zwei fluchtende Markierungen am beweglichen Teil und am zugehörigen festen Gegenstück an. Fahren Sie dieselbe Achse in die andere zulässige Endlage. Der Abstand der Markierungen in Bewegungsrichtung ergibt den Verfahrweg. Wiederholen Sie dies für jede Achse.
Nein. Die Messlänge ist der nutzbare Messbereich; die Gesamtlänge ist die äußere Baulänge. Endstücke und Befestigungen benötigen zusätzlichen Platz. Verwenden Sie die Maßzeichnung der konkreten Baureihe und Messlänge zur Einbauprüfung.
Es gibt keinen pauschalen Zuschlag, der für alle Baureihen und Einbausituationen gilt. Der gesamte zulässige Verfahrweg muss innerhalb des nutzbaren Messbereichs liegen. Berücksichtigen Sie die Endabstände aus der Maßzeichnung und wählen Sie bei Bedarf die nächstgrößere passende Messlänge.
Z ist der Längsweg des Bettschlittens, X der Querweg des Planschlittens. Messen Sie beide tatsächlichen Schlittenwege separat. Für einen zusätzlich erfassten Oberschlitten bestimmen Sie dessen eigenen Weg.
Nein. Der Glasmaßstab erfasst den realen mechanischen Weg des Planschlittens. Die Umrechnung auf den Durchmesser erfolgt in der entsprechend eingestellten Digitalanzeige; sie verdoppelt nicht den erforderlichen mechanischen Messweg.
Nein. Messen Sie den tatsächlich zulässigen Längsweg des Bettschlittens. Die Spitzenweite ersetzt diese Messung nicht. Prüfen Sie zusätzlich die Montagefläche und mögliche Kollisionen an beiden Endlagen.
Messen Sie den kleinsten Abstand zur Säule über den gesamten Y-Verfahrweg. Prüfen Sie außerdem Profil, Lesekopf, Schutzabdeckung, Kabelbewegung und die verfügbare Montagehöhe. Eine kompaktere Baureihe oder eine passende Montageposition an der Vorderseite kann geeignet sein.
Einen gekapselten Glasmaßstab sollten Sie nicht eigenmächtig kürzen. Glasgitter, Führung und Dichtung bilden ein abgestimmtes Messsystem. Wählen Sie eine passende angebotene Ausführung und prüfen Sie vor dem Kauf deren Maßzeichnung.
Fahren Sie den Bettschlitten in die zulässige Endlage in Richtung Futter und markieren Sie die Position einer Schlittenkante auf dem Bett. Fahren Sie anschließend in die gegenüberliegende zulässige Endlage. Messen Sie entlang des Betts von der Markierung bis zu derselben Schlittenkante.
Fahren Sie den Planschlitten ganz nach außen innerhalb seines zulässigen Bewegungsbereichs. Setzen Sie zwei fluchtende Markierungen am Planschlitten und am darunterliegenden festen Gegenstück. Nach dem Fahren zur innersten zulässigen Position messen Sie den Abstand der Markierungen in Bewegungsrichtung.
Verfahrwege notiert? Vergleichen Sie unten die Baureihen und prüfen Sie die Maßzeichnungen und Datenblätter vor Ihrer Auswahl.

Beim KA200-Fullcover gilt laut Katalogzeichnung: Abdeckungslänge = L0 + 133 mm. Die Zeichnung nennt 24,5 mm Breite und 36,1 mm Gesamthöhe mit Lesekopf.
Maßstab, Abdeckung, Lesekopf, Befestigung und Kabel müssen über den gesamten Verfahrweg frei bleiben. Technische Änderungen vorbehalten; alle Angaben ohne Gewähr.
Die besonders schlanke Lösung für Werkzeugmaschinen mit wenig Einbauraum.
Mit nur 16 × 16 mm eignet sich der KA200 ideal für kompakte Achsen und enge Montagepositionen.
Maße, Einbau, Auswahl, Kompatibilität und Ersatz – direkt zur jeweiligen Baureihe.

Die Fullcover-Vorlage nennt eine Abdeckungslänge von L0 + 135 mm, 3 mm Wandung und eine 8 mm starke Anbauschiene. Das sind zusätzliche Abdeckungs- und Montageangaben; die Maßstab-Gesamtlänge bleibt L0 + 106 mm.
Maßstab, Abdeckung, Lesekopf, Befestigung und Kabel müssen über den gesamten Verfahrweg frei bleiben. Technische Änderungen vorbehalten; alle Angaben ohne Gewähr.
Die universelle Standardbaugröße für zahlreiche Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifmaschinen.
Der KA300 verbindet robuste Bauform mit einem breiten Messbereich.
Maße, Einbau, Auswahl, Kompatibilität und Ersatz – direkt zur jeweiligen Baureihe.

Für die im Katalog gezeichnete KA500-Ausführung gilt L1 = L0 + 102 mm und L2 = L0 + 112 mm. Eine separate Fullcover-Ausführung mit Anbauschiene ist in der Schutzcover-Vorlage mit L0 + ca. 134 mm angegeben. Die beiden Ausführungen nicht gleichsetzen; die Schutzabdeckung muss zur konkreten Montageausführung passen.
Maßstab, Abdeckung, Lesekopf, Befestigung und Kabel müssen über den gesamten Verfahrweg frei bleiben. Technische Änderungen vorbehalten; alle Angaben ohne Gewähr.
Kompakt gebaut und für mittlere Messwege ausgelegt. Der KA500 ist ideal,
wenn wenig Platz vorhanden ist, aber ein größerer Messbereich als beim KA200 benötigt wird.
Maße, Einbau, Auswahl, Kompatibilität und Ersatz – direkt zur jeweiligen Baureihe.

Die Schutzcover-Vorlage nennt L0 + ca. 193 mm Abdeckungslänge, ca. 61 × 35 mm und ca. 1,9 mm Wandung. Die separate Semicover-Zeichnung nennt L0 + 240 mm sowie ca. 79 mm Einbauhöhe. Das sind verschiedene Abdeckungen; keine dieser Abdeckungslängen ist die Maßstab-Gesamtlänge L0 + 170 mm.
Maßstab, Abdeckung, Lesekopf, Befestigung und Kabel müssen über den gesamten Verfahrweg frei bleiben. Technische Änderungen vorbehalten; alle Angaben ohne Gewähr.
Für große Werkzeugmaschinen und lange Achsen. Der KA600 ist für Messbereiche
bis 3.000 mm ausgelegt und bietet eine stabile Bauform für anspruchsvolle Anwendungen.
Maße, Einbau, Auswahl, Kompatibilität und Ersatz – direkt zur jeweiligen Baureihe.
Prüfung, Fehlerdiagnose, Kostenvoranschlag und Unterstützung bei der Auswahl eines passenden Ersatzmaßstabes.
Vom Glasmaßkörper und Lesekopf bis zu den Messsignalen – die wichtigsten Grundlagen verständlich erklärt.
Im Aluminiumprofil befindet sich ein Glasmaßkörper mit einer präzisen optischen Teilung. Der Lesekopf bewegt sich relativ dazu entlang des Maßstabs. Befestigungselemente verbinden Maßstab und Lesekopf mit den jeweiligen Maschinenteilen. Dichtungslippen schützen den Schlitz, durch den die Lesekopfverbindung geführt wird.
Eine Lichtquelle, ein Abtastgitter und optische Sensoren lesen die Teilung des Glasmaßstabs. Bei der Relativbewegung verändern sich die Überdeckungen der optischen Gitter: Licht wird abwechselnd durchgelassen und abgeschattet. Die Sensoren wandeln diese Helligkeitsänderungen in elektrische Messsignale um. Die Digitalanzeige wertet diese Signale aus und zeigt die Positionsänderung an.
A und B sind zwei phasenversetzte Messkanäle eines inkrementalen Messsystems. Aus den Signalwechseln ermittelt die Anzeige den zurückgelegten Weg; aus ihrer Reihenfolge erkennt sie die Bewegungsrichtung. A und B bezeichnen keine zwei Maschinenachsen: Beide Kanäle gehören zur Messung einer Achse. Für den Anschluss müssen Signalart, Auflösung, Versorgungsspannung und vollständige Pinbelegung von Maßstab und Anzeige zusammenpassen.
Die flexiblen Dichtungslippen reduzieren das Eindringen von Staub, Spänen und Kühlschmierstoff in das Aluminiumprofil, während sich die Lesekopfverbindung entlang des Schlitzes bewegt. Eine korrekt montierte Schutzabdeckung schützt zusätzlich vor direktem Späneflug, Kühlschmierstoff und mechanischen Einwirkungen. Die Freigängigkeit muss über den gesamten Verfahrweg erhalten bleiben; die konkrete Schutzart steht im Datenblatt der jeweiligen Ausführung.
Der SINO-Lesekopf ist fünffach kugelgelagert. Diese Lagerung unterstützt die gleichmäßige und stabile Führung der internen Abtasteinheit entlang des Glasmaßstabs. Sie ersetzt keine korrekte Montage: Maßstab und Lesekopf müssen entsprechend der Maßzeichnung ausgerichtet und spannungsfrei befestigt werden. Prüfen Sie die Freigängigkeit über den gesamten Achsweg und halten Sie die vorgegebenen Montageabstände ein.
Vergleichen Sie die Signalart, Versorgungsspannung, Auflösung und vollständige Pinbelegung von Maßstab und Anzeige. Prüfen Sie zusätzlich Messlänge, Profil, Gesamtlänge und Befestigungsmaße anhand der Maßzeichnungen. Alle Werte müssen zur konkreten Ausführung passen; ein passender Stecker allein reicht nicht aus.
Beides. Die Messlänge muss den vollständigen Achsverfahrweg abdecken.
Gleichzeitig muss für Stab-/Gesamtlänge, Lesekopf, Befestigung und Kabel genügend Einbauraum vorhanden sein.
Je nach Defekt kann eine technische Prüfung sinnvoll sein. Auf Wunsch kann vor einer
kostenpflichtigen Reparatur ein Kostenvoranschlag erstellt werden. Ist eine Reparatur
nicht wirtschaftlich, unterstützen wir bei der Auswahl eines passenden Ersatzes.
Direkt über die jeweilige Produktseite oben. Dort können Datenblatt und technische Unterlagen
der ausgewählten Baureihe bereitgestellt beziehungsweise heruntergeladen werden.
Die wichtigsten Einbaumaße L0, L1 und L2 sind zusätzlich bereits in den jeweiligen FAQ erklärt.
Die aktuellen technischen Datenblätter der hier angebotenen Modelle.
Technische Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.
Vergleichen Sie die vier SINO Baugrößen und planen Sie den Einbau mit unseren Schritt-für-Schritt-Ratgebern.